| zurück | Wie es zum Sendestandort Königs Wusterhausen kam (Zeitraum 1911 bis 1918 ) | 1919-1933 |
| Bereits im Jahre 1911 wurden auf dem
damaligen Windmühlenberg von Königs Wusterhausen durch ein Luftschiffer-
und Telegraphenbatallion funktechnische Versuche durchgeführt.
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| Dazu benutzte man "ortsveränderliche"
Lichtbogensender, deren Antennen mit Ballonen und Drachen in die Höhe
gehoben wurden. Aufgrund der äußerst erfolgreichen Versuche wurde
beschlossen, an diesem Platz eine feste Militärfunkstation zu errichten.
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| Die 1913 begonnenen Aufbauarbeiten
gerieten zwar zum Anfang des 1.Weltkrieges ins Stocken, führten aber
letztendlich zur Inbetriebnahme der ersten Funkstation am 15.06.1915. Die Staion erhielt den Rufnamen 'LP', der vom ersten Stationsführer, Major von Lepel, abgeleitet wurde. Mit Hilfe der hier installierten Lichtbogensender wurden vorrangig Herresberichte übertragen, aber auch der Telegrammverkehr ins Ausland konnte auf diesem Wege erfolgen - alles auf der Grundlage des Morsealphabetes. Im April 1917 wurden unter Beteiligung des Physikers Alexander Meißner und des Ingenieurs Hans Bredow Versuche zur Übertragung von Sprache und Musik durchgeführt. Leider konnten diese Versuche nicht fortgesetzt werden , da durch die Vorgesetzten befohlen wurde, "diesen Unfug zu unterbinden". Nach Beendigung des ersten Weltkrieges übernahm die Deutsche Reichspost die ehemalige Militärfunkstation. |
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